Sonntag, 6. Juli 2014

Achtung, bin im Ausland

Liebe Blogleserinnen und Blogleser

ich hab seit einiger Zeit einen neuen Job und für den muss ich sehr oft für z.T. längere Zeit
ins Ausland.
Zur Folge hat das, dass ich die Moderation dieses Blogs z.T. recht unregelmässig verfolgen kann.
Vor allem aber kann ich keine Anfragen via Telefon beantworten.
Ich danke für Euer Verständnis und wünsche Euch einen schönen Sommer!

Alles Gute
Balz Ruch

Kommentare:

  1. Hallo Balz,

    ich schreibe das erste Mal in diesem Forum und bedanke mich zunächst dafür, dass Du eine positiv gestimmte Community aufgebaut hast, die sich mit DP/DR beschäftigt. Nun zu mir ich hab seit Ende April diesen Jahres DP/DR, nachdem ich Cannabis in Form eines Space-Cookies konsumiert habe, was in einer Panikattacke endete. Das war in Amsterdam, was für ein Zufall ;)

    Ich (26, m) hatte zu Beginn die gleichen Symptome wie die meisten. Ich kam aus Amsterdam wieder und dachte, irgendwas ist anders und hab dann angefangen zu recherchieren und das was ich gefunden habe hat mich derart verschreckt, dass ich dachte ich hab jetzt eine Psychose oder dergleichen (was ich natürlich nicht habe!). 1 Woche später hatte ich ein sehr motivierendes Gespräch mit meiner Freundin und direkt danach meine regelmäßige Allergie-Akkupunktur. Danach fühlte ich mich 1 Woche lang absolut super, ich habe zwar einige male Realitätschecks gemacht, aber konnte die immer als "real" für mich beantworten. Eines Nachmittags im McDonalds kam die Scheibe wieder und seitdem ging es Berg ab.
    - Extremes Unwirklichkeitsgefühl
    - Panikattacken
    - Sinnesfragen
    - Ich kann meinen Job nicht mehr ausüben auf den ich solange hingearbeitet habe
    - Ich hab ne Psychose usw.

    Mittlerweile, habe ich keine Panikattacken mehr. Ich weiß, dass ich nicht krank bin und auch nicht verrückt bin und das dies nur ein Abwehrmodus ist den ich einfach noch nicht verlassen kann. Generell finde ich, dass ich auf dem Weg der Besserung bin, aber es geht nur sehr schleppend voran. Die Scheibe ist stark zur Mittagszeit und flacht dann aber langsam ab. Am Abend fühle ich mich in der Regel gut, auch wenn ich weiß das die Scheibe noch da ist. Beim sitzen ist die Scheibe weniger stark, beim Gehen (vorallem draußen) wird die Scheibe signifikant stärker. Ich leide dabei extrem an Sehstörungen (verschwommen, unscharf). Generell habe ich extrem schwankende Gefühle. Mal euphorisch, mal total nachdenklich, mal total aggressiv (wenn mich jemand verbal angreift).

    Mir hat zu Beginn Akkupunktur bei einem Heilpraktiker geholfen, insbesondere nachdem ich ihm von meiner Scheibe erzählt habe. Es entpuppte sich, dass mein Heilpraktiker schon sehr viel mit Cannabis und Pilzen im Rahmen seiner Tätigkeiten als Schamane experimentiert hatte. Er hat mir mein Scheibe auf einer Ebene erklärt die für mich absolut verständlich war und das hat mir sehr geholfen, insbesondere aber die ihm durchgeführte Nadelung war wie ein positiver Schub. Ich hab mich die nächsten 2 Stunden wie Superman gefühlt und bin direkt ins Fitness-Studio gefahren und meine ganze Kraft herausgelassen.Seitdem behandele ich DP/DR regelmäßig über Akkupunktur.

    Die Panik ist seitdem deutlich zurück gegangen, dennoch konnte ich mich auf meiner Arbeit nicht konzentrieren. Ich habe einen teilweise sehr stressigen Job als IT-Berater Es folgte aufgrund der Konzentrationsschwäche erstmal eine Arbeitsunterbrechung (1 Woche) gefolgt von einem kleinen spontanen Strandurlaub. Daraufhin bin ich meinen bereits länger geplanten Urlaub in der alten Heimat(Russland) angetreten, für 14 Tage.

    Ich hab das Gefühl, dass der erste Urlaub mich körperlich entspannt aufgrund der Meeresluft, des guten Essens und einem Hauch Urlaubsgefühl.

    Ich war überzeugt davon, dass ich im Russland Urlaub noch besser abschalten konnte, was leider nicht der Fall war. Alles wirkte so fremd für mich, ich konnte gar nicht realisieren, dass ich mit meiner Freundin meine Heimat besuche, ihr all die schönen Orte zeige, einfach die Stelle meines Ursprunges. Ich wollte meiner Freundin schon immer meine alte Heimat zeigen, ich hab mich so sehr darauf gefreut, aber dort angekommen fühlte ich kein Glücksgefühl, eher Gleichgültigkeit.

    Nach dem Russland-Urlaub, also seit knapp einer Woche bin ich wieder berüflich tätig und merke, dass mir dies gut tut. Ich vergesse die Scheibe relativ oft für ca. 30min - 60 min, ich kann mich weitesgehend auf die Arbeit konzentrieren und sehr vereinzelt kommt ein wenig spaß auf.

    Bitte in der nächsten Nachricht weiterlesen...






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  2. Bevor ich zu meiner konkreten Frage komme noch einige wichtige Anmerkungen.
    Bereits vor der Cannabis Erfahrung hatte ich teilweise grundsätzliche Sinnesfragen:
    - Was will ich eigentlich?
    - Heiraten? Auswandern? Eine eigene Firma aufmachen ?
    - Oder einfach nur meinen aktuellen Job bei einem neuen Arbeitgeber?
    Das letzte Projekt vor dem Cannabis-Trip hat mich besonders zum Grübeln gebracht, da es mir keinen Spass gemacht hat, der Kollegiale Umgang schwierig war und generell alle sehr negativ gestimmt waren und einen schuldigen gesucht hatte. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass man mir diesen Schuh teilweise anziehen wollte.
    Aus diesem Grund habe ich mich nach anderen Arbeitgebern umgeschaut bzw. wurde von Headhuntern kontaktiert. Relativ schnell habe ich eine interessante Firma gefunden, die kleiner ist und eine andere Firmenkultur lebt. Ich wurde zweimal zum Interview eingeladen.
    Das erste mal war ich noch DP/DR frei. Beim zweiten Mal war ich bereits seit 2 Monaten im DP/DR Modus.
    Das interessante ist, dass ich beim zweiten Mal eine so unglaubliche Performance bei dem INterview abgegeben habe, dass ich es selbst nicht glauben konnte. Normalerweise habe ich Präsentationsangst, bin sehr nervös wenn ich vor Publikum sprechen muss. Aber dort habe ich mich so präsentiert, wie ich tatsächlich bin, ohne Ängste. Die Firma war begeistert von mir und sofort nach dem Interview habe ich ein Angebot bekommen, welches ich noch nicht unterschrieben habe, weil ich einfach nicht weiß, ob eine solche Veränderung meine DP/DR nicht negativ beeinflussen kann, da ich in eine neue Umgebung geführt werde.
    Vorteile des neuen Jobs sind:
    - Ich kriege die Chance an den Themen zu arbeiten, die hoffentlich mehr Spass machen
    - Eine leicht bessere Bezahlung + Firmenwagen (ein Cabrio ;))
    - Eine bessere Firmenkultur, die menschen nicht nur als Zahlen sieht
    - Langfristig bessere Karriereperspektiven
    - Umzug nicht notwendig
    Nachteile des neuen Jobs:
    - Anstieg der realistischen wöchentlichen Arbeitszeit auf 50-55h (aktuell 40h)
    - Mehr Reisen (Was normalerweise kein Problem für mich ist, aber mit der Scheibe habe ich bedenken)

    Ich hab Wahnsinnige Angst davor den Job zu wechseln und dann festzustellen, dass die DP/DR schlimmer ist, weil ich in einer neuen Umgebung bin, neue Kunden, neue Kollegen. Wo ich in einem noch stärkeren Fokus stehe, weil ich in der Probezeit bin.
    Ich fühle mich zwar nicht 100% wohl bei meinem aktuellen Arbeitgeber, aber ich könnte mich mit ihm anfreunden, wenn es mir hilft die DP/DR langfristig zu besiegen.

    Was für einen Tipp kannst Du mir geben? Wechseln oder lieber bleiben?

    Danke

    Boba

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  3. Hallo, Boba

    es gibt für beide Möglichkeiten ein für und ein wider. Neue Impulse von aussen können nämlich sogar für die DR/DP sehr positiv sein, weil sie den Fokus eben auf das Neue richten; vor allem, wenn es etwas ist, das man mag.

    Ausserdem ist es wichtig auf dem Weg zur gänzlichen DR-Freiheit, sich immer zu sagen: "Ich werde mir durch die DR nichts entgehen lassen!", d.h. die Einstellung zu haben, dass man sich nicht beeinflussen lassen will.

    Auf der anderen Seite ist Kontinuität, Routine etc. etwas Beruhigendes und innere Ruhe ist sehr gut gegen DR!
    Ich würde also an Deiner Stelle mir die Frage stellen, was erfüllt Dich innerlich mit positiveren Gefühlen: die Aussicht auf eine neue, tolle Stelle oder das Altbekannte, das zwar zwischendurch auch nerven und stressen kann, aber wo Du den Stress in etwa absehen kannst?

    (P.S. einen Wechsel kannst Du ja auch zu einem späteren Zeitpunkt vollziehen)

    Viel Eland bei Deiner Entscheidung!
    Balz

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  4. Hallo Balz,

    danke für deine hilfreiche Antwort.
    Ich habe vor meinen aktuellen Arbeitgeber bis Oktober/November zu kündigen und dann im Dezember bei dem neuen Arbeitgeber zu starten. Denkst Du, dass man in dieser Zeitspanne merkliche Verbesserungen vollziehen kann, wenn man die Tipps die Du bereits erwähnt hast,beherzigt?

    Während meiner DR habe ich insbesondere Schwierigkeiten mich zu konzentrieren, und bei meinem Job ist Konzentration das A und O.

    LG

    Boba

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  5. Hallo, Boba

    jeder Mensch reagiert individuell, daher wäre eine Angabe wie "in 3 Monaten ist es besser oder ganz weg" etc. fahrlässig.
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass neue Herausforderungen, auf die ich mich freute, sich für meine DR positiv auswirkten, weil ich etwas hatte, auf das ich mich fokussieren konnte. Mit den Tipps, die ich im Blog angebe, ist eine Verbesserung sicher sehr gut möglich. Wichtig ist aber die Einstellung, sich durch die DR nicht in seinen Plänen beeinträchtigen zu lassen.
    (Übrigens...aber auch das nur aus sehr persönlicher Sicht: sogar in der schlimmsten DR-Zeit konnte ich dann am besten arbeiten, als mein Chef quasi dabei war und ich es unbedingt richtig erledigen musste....D.h. die Scheibe als Thema verschwand und das Thema war: ui...mein Chef ist da, jetzt muss/will ich Gas geben....im Nachhinein merkte ich, wie ich dann stundenlang NULL DR hatte)

    Viele Grüsse
    Balz

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  6. Danke für die Tipps!
    Überhaupt finde ich es großartig, das Du Dir die Zeit nimmst alle Kommentare zu beantworten. Das ist eine solche Hilfe !!!

    Eine weitere Frage hätte ich noch. Ich bemerke ständig eine Veränderung der DR, gestern hatte ich einen extrem intensiven Moment als ich mich auf ein Buch konzentrierte in einer Buchhandlung (...Thalia). Und zwar hat sich meine Wahrnehmung innerhalb von Sekunden von DR auf etwas sehr angenehmes geändert (Ich vermute ich war endlich wieder richtig DA). Der Moment war großartig, ich konnte die Gegenstände in der Bibliothek fast schmecken so intensiv war die Wahrnehmung. Das Gefühl der Wahrnehmung war danach angenehmer über den ganzen Abend verteilt, sogar draußen.
    Meine DR ist vor allem draußen aktiv, zuhause fällt es mir etwas leichter abzuschalten und die DR zu vergessen. Heute ist es im Tagesverlauf auch zu einer kleinen Besserung gekommen, auch wenn ich noch oft in Gedankengänge verfalle, die mir nicht gut tun.
    Jedenfalls war ich heute Joggen und musste feststellen, dass ich extrem verschwommen sehe. Ich hab das Gefühl, dass es generell immer verschwommener wird von Woche zu Woche.
    Jetzt bin ich aktuell etwas verwirrt, ob ich mich in die richtige Richtung bewege oder nicht und wie ich diese Entwicklung deuten kann.

    Viele Grüße,

    Boba

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    1. Bist Du Brillenträger? Verschwommener Blick kann zwar von der Müdigkeit kommen, aber kann ganz banal auch damit zusammenhängen, dass mit der Zeit die Dioptrien stärker werden.
      Grundsätzlich aber tönt es für mich genau so, wie ich es erlebt habe: man hat immer wieder gute Momente und mit der Zeit werden diese Momemente länger und häufiger.
      Alles Gute
      Balz

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  7. Hallo Balz

    Ich habe DP/DR seit einem guten Jahr. Am Anfang war es der blanke Horror...ich habe meine Eltern nicht mehr erkannt und mein eigener Wohnort kam mir total fremd vor. Mit der Zeit ist die Angst ein wenig verblasst und ich traute mich wieder vor die Haustüre. In den letzten paar Monaten habe ich beobachtet, dass die Scheibe dünner geworden ist und ich wieder näher im Hier und Jetzt bin als früher. Dinge wirken nicht mehr so weit entfernt und sind greifbarer als vorher. Trotzdem kommt die DP/DR immer wieder, da ich Angst habe, dass die DP/DR in gewissen Situationen wieder kommt. Die Scheibe selber stört mich im Moment nur noch wenn ich alleine Draussen bin. Im Inneren, beispielsweise bei meiner Mutter hatte ich schon komplett DP/DR freie Minuten da ich mich erinnern konnte, dass es früher nicht viel anders war. Kannst du mir noch einen Tipp geben? Ich nehme die Scheibe vor allem mit 2D Vision war und wenn ich meine eigenen Hände betrachte.

    Liebe Grüsse Thomas

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    1. Hallo Thomas

      Du bist auf dem guten Weg! Es dauert halt etwas länger, wie wir uns das wünschen würden. Mein Tipp daher: hab Geduld mit Dir selber!
      Alles Gutre
      Balz

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  8. Hallo Balz

    Es ist schon eine Weile her seit dem ich hier gepostet habe. Ich habe dir damals von meinem Brillentrick erzählt. Seither ist einiges passiert, ich war 1 Woche im Ausland am Meer und es hat richtig gut getan. Die Angst und Panik ist verflogen, einzig die Frustration über den noch immer vorhandenen 2D Blick und die Tatsache, dass ich ohne Brille Dinge nicht in mir aufnehmen kann sind geblieben. Solange ich meine Brille habe, besteht keine Angst Dinge zu tun. Ich würde mir sogar zutrauen 2-3 Wochen in den Urlaub zu fliegen, aber mein primäres Problem ohne Brille möchte ich trotzdem noch loswerden. Kannst du mir sagen wo ich etwa stehe? Und wie ich diese Sicht loswerden kann?

    Habe DP/DR jetzt seit Juli 2013.

    Danke und Lieber Gruss
    Pastor

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  9. Hallo Pastor
    Du bist auf dem guten Weg! Jetzt kommt der schwierigste und leichteste Teil zugleich: wenn Dir der 2D-Blick egal wird....wird er langsam verschwinden. Warum?
    Weil dadurch, dass Du ihn einfach annimmst und nicht bewertest, er nicht mehr Inhalt Deiner Beobachtung ist.
    Braucht etwas Geduld, ich weiss....
    Alles Gute!
    Balz

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    1. Hallo Balz

      Mir fällt auf, dass wenn ich einen ganzen Tag am Computer arbeite die DP stärker wird als wenn ich einen freien Tag habe. In diesen Momenten habe ich dann immer das Gefühl die DP sei gar nicht besser geworden. Wenn ich dann Zuhause bin und mich etwas bewege oder entspanne, merke ich wie es langsam wieder besser wird. Bei eintreffender Dämmerung kann ich Beobachten wie der Zustand langsam verschwindet und ich voll wach bin. Zudem finde ich es noch schwierig etwas nicht zu bewerten das einem dauernd umgibt und man dauernd sieht. Im Grossen und Ganzen muss ich aber sagen, dass sich der Zustand von Monat zu Monat seit Beginn immer leicht gebessert hat und die Scheibe deutlich dünner ist und der Bezug zum Körper wieder mehr da ist als vorher. Wie sehen Sie das?

      Gruss Pastor

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  10. Hallo, Pastor
    das tönt für mich sehr bekannt. In entspannten Situationen (also zuhause, am Abend etc) ist der innere Stresslevel niedriger und da DR mit innerem Stress einhergeht, ist sie dann auch viel schwächer oder verschwindet ganz. Im Umkehrschluss: suche Dir , wenn möglich, auch bei der Arbeit am Compi zwischendurch etwas Erholendes, d.h. schalt eine Pause ein, 5Min. Achtsamkeitsübung oder ein lustiges oder ruhiges Video anschauen etc.

    Langfristig ist es genau so....es geht langsam immer besser...aber eben langsam.
    Viel Geduld und alles Gute!
    Balz

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    1. Hallo Balz

      Merci für die Rückmeldung. Ich hätte noch eine Frage.

      In welchen Situationen ist dir die 2D Sicht aufgefallen und wie hat sie sich geäussert?

      Gruss Balz

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  11. Ich meinte natürlich Gruss Pastor :) Sorry!

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  12. kein problem ;-) ..... also die 2D-sicht war unterschiedlich, vor allem aber draussen. die entfernungen waren irgendwie anders, d.h. sie schienen anders. da half ich mir immer mit den sonnenbrillen.
    gruss
    balz

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  13. Ah okey, ich erlebe das genauso. Und irgendwann hat sich das einfach aus dem nichts aufgelöst? Oder haben sie etwas spezielles getan?

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  14. nein, nicht so plötzlich. sondern nach und nach nahm ich es weniger wahr, wie im blog beschrieben.
    gruss
    balz

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  15. Hallo Balz

    Hattest du auch das Gefühl wenn du deine Hände betrachtest hast das sie ein wenig entfernt waren und irgendwie nicht lebendig? Auch Gegenstände die man in den Händen hält haben irgendwie kein Leben in sich, sie wirken nicht lebendig? Kennst du dieses Phänomen und was hast du dagegen unternommen?

    Gruss Pastor

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  16. nein, ich hab es gar nicht erst so weit kommen lassen. sobald ich merkte, dass ich -z.B. vor dem spiegel- mir anfing seltsame gedanken zu machen, ging ich weg. dasselbe, wenn ich merkte, ich fange mich an zu fragen, ob das ding in der hand wirklich ist etc. da legte ich es einfach weg.
    Gruss
    Balz

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  17. Okei ich finde es schwierig da man ja nicht alles was man in den Händen hat immer gerade weglegen :) ich habe immer schon seltsame Gedanken bevor ich es anfasse oder kriege sie genau den wen ich sie anfasse...ich weiss nicht wie ich dies wieder wegkriege?

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    1. Du kriegst es nicht weg. Du musst es gar nicht wegkriegen wollen. Solange Du es wegkriegen willst, ist es ja immer noch ein Objekt Deiner Aufmerksamkeit. Das ist genau das Paradoxe am Ganzen. Du kannst es entweder einfach feststellen und dann einfach weitermachen. Sag Dir einfach: im Moment ist es einfach so. Mit der Zeit verliert der Gedanke an Gewicht und verflüchtigt sich.
      Gruss
      Balz

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    2. Hallo Balz

      Merci für die Antwort. Ich werde es versuchen!

      Mein Problem ist es das ich die schon seit Januar so festelle und ich habe Angst das dies in Beton gegossen ist!

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  18. Hallo Balz,

    ich habe nicht mehr so das intensive Gefühl der Entfremdung dennoch ist das optische irgendwie unverändert. Ich finde jetzt Licht nicht blendet oder so aber irgendwie unangenehm obwohl ich weiss dass mir nichts passieren kann. Klare Sonnige Tage und besonders Nachts depremiert es mich irgendwie. Es "scheint" irgendwie alles so nebelig als hätte ich 5 Bier getrunken. Ampeln, Staßenlichter...besonders der Lichtkegel um die Lichtquelle scheint mir irgendwie so intensiv.

    Liegt das echt nur an der Derealisation? Ich habe eine Zeit lang gekifft aber wirklich verändert hat meine Wahrnehmung diese Angstzustände und Panikattacken.

    Liebe Grüße

    Fritz

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    1. Hallo, Fritz
      wie ist es denn mit Sonnenbrillen? Tagsüber half mir das sehr.
      Gruss
      Balz

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  19. Hallo Balz,

    meine Frage ist nur ob das weg geht? Ich finde das als am schlimmsten.

    Liebe Grüße

    Fritz

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  20. Natürlich geht das weg, aber es braucht etwas Geduld!
    Alles Gute!
    Balz

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  21. Hallo Balz

    Im Moment ist es so, dass ich ein paar gute Tage habe, in denen ich denke es kommt alles gut und es ist nicht mehr so schlimm wie früher. Danach kommen immer ein paar Tage in denen mein Nacken extrem verspannt ist, meine Müdigkeit sich lähmend durch den ganzen Tag zieht und die negativen Gedanken wieder überhand gewinnen. Hattest du das auch? Und wie kann ich dem entgegenwirken?

    Gruss Pastor
    P.s Seit deiner Hilfe habe isch schon tolle Fortschritte erzielt. Merci!

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    1. Ja, das kennt jeder. Die Besserung erfolgt immer als Zick-Zack-Bewegung. Was hilft, ist zu wissen, dass das so ist und dass ein schlechter Tag NICHT bedeutet, dass man auf dem falschen Weg ist, sondern umgekehrt, dass die Besserung genau so erfolgt: zwei Schritt vorwärts, einer zurück...etc.
      Alles Gute
      Balz

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  22. Mir ist was aufgefallen: Je härter und angespannter meine muskeln um mein nacken sind, desto stärker ist die DR und je weicher desto schwächer ist meine DR.

    Ich empfehle euch die Bücher "Unerklärliche Beschwerden?" Von Helga Pohl und "beweglich sein" von Thomas Hanna. Ich glaube unser Hauptgrund ist, das wir unter verspannungen leiden, die wir nicht mehr entspannen können, nach einer angstattacke ziehen sich manche musklen extrem zusammen. Uns fällts aber nicht auf. Weils permanent angespannt wird, vergisst unser Gehirn (ja es kann passieren) wie diese muskelpartien entspannt werden.

    Dr Pohl ist eine ärztin aus munchen und spezalisiert fur sensomotorische korpertheraphie.

    Im Buch erwahnt sie in zwei stellen, dass sie nachdem sie verspannte Nackenmuskulatur von DR patienten wieder entspannt hat, die DR abgeschwacht oder komplett zuruckgegangen ist.

    Ich selber leide unter zähneknirschen und habe verspanungen im nacken, kiefer, hals, becken.

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  23. Hallo, bei mir wurde im Januar DP/DR festgestellt. Von einem auf den anderen Tag war alles anders. Ich musste meine Selbstständigkeit aufgeben und hab mich 3 Monate vorher von meinem Freund getrennt, was ich im Nachhinein sehr bereue.... Ich gehe jetzt seit Januar 1x die Woche zur Gesprächstherapie, nehme aber keine Medikamente. Meine linke Pupille ist etwas größer als die rechte, könnte das etwas mit der Wahrnehmungsstörung zu tun haben? War im MRT und auch beim Augenarzt, da war alles in Ordnung. Ich finde diesen Zustand schrecklich. Stecke wirklich 24 Std.drin. Ich habe jetzt schon soviel darüber gelesen und weiß, dass es ein Schutzmechanismus ist, aber was ich nicht verstehe: Warum spüre ich meinen Kopf nicht? Ich weiß, dass er da ist, aber ich spüre ihn einfach nicht. War das bei Ihnen auch so?

    Grüße von Butterfly

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    1. Hallo, Butterfly
      das mit der Pupille hat keine Bedeutung, bestätigt ja sogar der Augenarzt. Ich selber habe zwar meinen Körper immer gespürt (und sonst hab ich die Augen geschlossen und mich gezwickt...:-) aber andere kennen das auch, dass sie den Körper bzw. Teile davon nicht gut spüren. Die DR packt uns eben in Watte, die Wahrnehmung, die Gefühle und manchmal auch das Körpergefühl. Es ist alles Teil derselben Schutzstrategie des Körpers. Von dem her ist es sehr gut, dass Sie schon mal professionell Gespräche führen können. Das Ganze braucht halt wirklich etwas Geduld und Zeit.
      Alles Gute
      Balz

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  24. Danke für die Antwort :)

    Was ich einfach immernoch nicht verstehe ist, wie kann meine DP sobald es dunkel ist weg, oder zumindest sehr angenehm sein und kaum ist es wieder Morgen ist die Scheibe wieder sichtbar. Das ist so frustrierend!

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  25. das war bei mir genau so! am abend war immer viel besser. ich freute mich tagsüber schon, dass es langsam später nachmittag wurde, früher abend etc. ich bin mir nicht sicher, aber eventuell hatte das mit der entspannung zu tun.

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  26. Okei das gibt mir Hoffnung! Wenn parallelen mit dir vorhanden sind! Ja ich freue mich jetzt schon auf die Winterzeit wo es immer wie dunkler wird am Abend. Hattest du DP länger als ein Jahr im gesamten oder hat die Heilung länger als ein Jahr gedauert?

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    1. beim ersten mal mit 24 dauerte alles etwa zweieinhalb jahre.... beim zweiten mal mit therapie, medikamente etc. deutlich kürzer, aber trotzdem einiges über ein jahr... geduld ist also angesagt.

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    2. Woah das ist ja eine halbe Ewigkeit. Ich habe es jetzt seit einem Jahr und 3 Monaten. Ich hoffe einfach so sehr das dieses Elend vorbei geht und ich wieder ein normales Leben führen kann.

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  27. Hallo Balz,

    in den letzten 1,5 Monaten hat sich meine DP/DR spürbar gebessert. Der 2D Blick geht immer weiter zurück. Das Gefühl für mein eigenes "Ich" kommt auch langsam wieder zurück.
    Was bleibt sind jedoch meine Konzentrationsschwierigkeiten, schlechtes Orientierungsvermögen und kein Kurzzeitgedächtnis. Ich komme zwar irgendwie so über die Runden auf der Arbeit und privat, aber diese Dinge erinnern mich dauernd an die DP/DR, vorallem weil ich in diesen Fähigkeiten normalerweise extremst gut bin. Ich fühle mich teilweise wie ein Dummkopf, der manchmal in der Küche steht und nicht weiß wie er vorzugehen hat, wenn er sich ein Brot schmieren soll.

    Ich war auch zwischenzeitlich beim lieben Dr.
    Der hat gesagt das kommt vom Stress und ich habe wohl einen Burnout.(Johanniskraut wurde angeordnet)

    Wie ist Deine Erfahrung mit solchen Problemen und wie verhält sich das Thema DR/DP mit Burnout? Körperlich geht es mir gut, mache immer noch viel sport, auch wenn ich speziell beim joggen merke, dass ich nicht mehr die selbe Leistung bringe.

    LG

    Boba

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  28. Hallo, Boba
    mit Burnout kenne ich mich nicht so aus; allerdings ist DR/DP die Folge von innerem Stress und Burnout ja genau so, da kann Dein Arzt schon recht haben. Allerdings ist schon mal etwas sehr Positives, dass die letzten Monate besser waren. Die Konzentrationsstörungen könnten noch so etwas wie eine Nachwirkung sein. Alles Gute
    Balz

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  29. Hallo Balz! Ich war lange nicht mehr hier, denn ich habe kaum noch Angst und deshalb keine DR mehr. Nur abundzu frage ich mich noch, ob ich und alles real ist. Und weshalb ich schreib: bei Dämmerung verspannt sich mein Blick so, als ch tu mich schwer was zu fixieren und die DR ist leicht da. Ich trage keine Brille, war beim MRT und beim EEG und alles ok. Können Sie sich einen Reim darauf machen oder kommt Ihnen das bekannt vor? LG Lara

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    1. Hallo Lara
      1) das tönt doch schon sehr sehr gut! Das freut mich. Ab und zu kommen solche Gedanken von sich aus wieder. Völlig normal, schliesslich hast Du diese Art von Gedankengang auch lange eingeübt. Sie werden in Zukunft immer wieder mal kommen, dann weisst Du, das ist völlig normal. Auch ein Ex-Raucher hat zu Beginn immer noch Lust auf eine Zigarette. Mit der Zeit aber immer weniger. Genau so ist das mit diesen Gedanken.
      2) Die Dämmerung kennzeichnet eine andere Art von Licht, es wird dunkler und es kommen künstliche Lichter zum Einsatz. Diese Umstellung muss das Auge mitmachen, d.h. versuche nicht, die gleiche Sehschärfe zu haben wie tagsüber, entspann die Augen, es kann einfach Müdigkeit sein.
      Alles Gute
      Balz

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  30. Hallo Balz

    Mir geht es schon ein wenig besser mit deinen Tipps! Die speziellen Gedanken sind nicht mehr vorhanden und ich habe auch nicht mehr das Gefühl das ich Träume! Einzig und allein die Wahrnehmung ist immernoch verschoben und verändert sich nur sehr sehr langsam. Kann ich etwas tun das der 2D blick und der entfertne blick schneller weggehen?

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    1. Nein, im Gegenteil. So widersprüchlich das tönt, aber genau NICHTS zu tun, damit es schneller weggeht, hilft, dass es schneller weggeht, d.h. geniess einfach die ganz langsamen Verbesserungen. Der Rest wird von sich aus folgen, lass Deinem Körper und Geist Zeit.
      Alles Gute!

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    2. Es ist schon schwer zu akzeptieren, dass der Körper mehr als 1 Jahr braucht und die Veränderungen nur sehr langsam sind in dieser schnelllebigen Welt. Ich habe wirklich manchmal das Gefühl, dass dieser Zustand ewig bleibt. Das Problem ist aber vielleicht auch, dass ich gar nicht mehr so genau weiss, wie es war, als es am schlimmsten war. Weil ich kann mit meiner Brille alles machen und überall hin ohne irgendwie Angst zu haben.

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  31. Das Gleiche Gefühl hab ich auch. Ich hab DP/DR seit 4,5 Monaten und denke auch manchmal das es ewig bleibt. Wenn ich mich aber versuche an die ersten beiden Monate zu erinnern, weiß ich genau, damals war es viel schlimmer, also muss ich mich zwangsweise auf dem Weg der Besserung befinden.

    Boba

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  32. Ist dir auch aufgefallen, das sich die Schärfe wenn man die Hände oder Finger zu Nahe an die Augen nimmt verändert hat? Ich habe das Gefühl das es früher unscharf wird? Zudem stört mich das ich dauernd meine Nase sehe...

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  33. HALLO liebes Forum,

    mein Name ist Waldemar und ich bin nicht das erste mal hier. Einige von Euch dürften mich vom Email-Kontakt her oder eines der zahlreichen Telefonate kennen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass viele die ich über dieses Forum kennengelernt habe, hier gar nicht mehr lesen. Aus einem einfachen Grund: es geht ihnen besser! ...und sie machen sich um DR/DP keine Gedanken mehr.

    Einer von denen bin auch ich! Vor ziemlich genau 3 Jahren fing alles an mit einer heftigen Panikattacke und anschliessender DR/DP. Nun schon seit ca. 1,5 Jahren habe ich das Problem nicht mehr und versuche anderen Betroffenen eine Hilfe zu sein.

    Das klappt auch so weit ganz gut, aber ich denke, es ist Zeit "das nächste Level" anzugehen. Um Balz etwas zu entlasten und eine sofortige Hilfe anbieten zu können, habe ich mir da was überlegt.

    Mit meiner Selbstständigkeit bin ich an einem Punkt angekommen, dass ich jetzt immer den halben Samstag und den ganzen Sonntag frei habe. Und ich würde eine Art telefonische Sprechstunde anbieten wollen am Sonntag vormittag. So zwischen 9:30 und 11:30 Uhr würde ich mir freihalten und gerne bei einem Telefonat den Betroffenen helfen.

    Ich mach immer bei den Telefonaten die Erfahrung, dass es den Betroffenen sehr hilft, wenn sie mit jemandem über DR/DP reden, der nachvollziehen kann, wie es ihnen geht. Vor allem aber berichten mir viele, dass nach dem Auflegen der Stresspegel sinkt und sie positivere Gedanken haben. (Ich kann auch mittlerweile erklären warum das so ist)

    Mein Vorschlag: Wenn jemand Hilfe benötigt, bitte eine Mail an:
    dr-hilfe@web.de
    Dann sende ich Euch per Mail meine Handynummer. Unter der würden wir zunächst einen Chat bei Whatsapp anfangen und uns ggf. für ein Telefonat verabreden.

    Diese Vorgehensweise hat sich gezeigt, klappt ganz gut und macht wenig arbeit/stress...

    Kurz zu mir (damit ihr auch wisst zu welchen Themen ich was sagen kann)
    - mitte 30
    - Russlanddeutscher (Ich erwähne das, weil ca. 60% der Kontakte bisher mit Russalsndeutschen waren. Den Zusammenhang kann ich mir nicht erklären, aber seltsam ist es schon etwas)
    - Ehemann und Vater
    - Selbstständig (Beginn war wenige Monate nach dem Beginn der DR/DP)
    - Cannabis Erfahrungen (früher)
    - Nach sehr schlimmen Monaten mit heftiger DR/DP seit langem wieder VOLL DA!

    Ich biete hier meine Hilfe an weil ich weiss wie schlimm sich DR/DP anfühlt!

    Dieses Forum ist ganz ohne Zweifel die beste Adresse im Internet um sich zu DR/DP auszutauschen, aber es sind mittlerweile so viele Tipps, Ratschläge und wichtige Informationen zusammengetragen worden, dass ich überlege mal ein PDF mit den wichtigesten Informationen zu machen. Wenn ich Zeit finde und es fertig habe, melde ich mich wieder...

    @Balz: Du machst das hier wirklich sehr gut! Vielen Menschen hast Du schon durch schwere Zeiten geholfen. Auch mir! Gerne würde ich mich mal mit Dir etwas austauschen, ob wir in diesen Blog hier etwas mehr Struktur reinbringen können. Oder vielleicht eine neue Website machen? Die Betroffenen könnten so schneller und einfacher die gewünschten Informationen und Hilfen bekommen und Du könntest etwas Zeit sparen, da sich ja hier anscheinend sehr viele Anfragen ähneln...

    Alles wird gut! :)

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  34. Ich habe, aufgrund der Krebserkrankung meiner mutter auch eine DR entwickelt

    Es war zeitenweise extrem schlimm.
    Allerdings hatte ich nie panikattaken, warum das so ist würd mich interessieren weil ich bisher nur gelesen hab dass DR mit panikattaken auftritt.

    Meine psChologin nennt meinen zustand dissoziative Störung.

    Ich selber habe mir sehr viele gedanken gemacht warum ich eine DR entwickelt habe.
    Ganz einfach weil mein körper mich schützen will, vor negativen, betrückenden Gefühlen..
    Das ganze hat also einen sinn. Ich finde es interessant dass mein körper dazu in der lage ist.

    Mittlerweile ist es sehr viel besser geworden auch wenn es einige Rückschläge gab..

    Ich bin sicher, dass die DR wieder völlig verschwinden wird.

    Verinnerlicht euch, dass es nicht um das "warum" geht sondern schlicht und ergreifend um die "erkenntnis dass"

    Was ich damit sagen möchte:
    Sich ständig gedanken zu machen über sich selbst und darüber warum das alles so ist, hat keinen sinn, dafür ist das leben zu kurz. Was wirkkich zählt ist die erkenntnis dass es eben so ist. Ja ich habe eine DR aber das hat einen Grund und dieser Grund macht mich so.

    Ich werde weder verrückt noch schizophren, mein körper will mich einfach nur schützen..

    Warum lebe ich? Warum gubt es mich überhaupt?
    Das ist alles egal. Auch wenn die welt im großen und ganzen keinen sinn ergibt. Mein leben ergibt einen sinn. Man sollte nicht zu weit denken.

    Lenkt euch ab mit dingen die euch mal glücklich gemacht haben und ihr werdet merken bald kommt das Glücksgefühl wieder zurück.

    Ich bin mir sicher ich habe die DR fast komolett überstanden, auch wenn ich immernoch darüber nachdenke, klar bleibt die angst noch eine Weile, dass es wieder so werden könnte aber es ist alles eine sache der Art von Gedanken die wir haben. Denken wir nur negativ, ist unser leben negativ, denken wir nur positiv ist unser Leben positiv.

    Die einzigen dinge die mich noch quälen sind der tinnitus und das augenrauschen. Aber auch das wird wieder verschwinden..

    Ich glaube ich bin sogar an der DR gewachsen, seit es mir wieder besser geht, bin ich viel sekbstbewusster als vor der DR.

    Alles was passiert hat einen Grund:)
    Gebt euch nicht auf.

    LG

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  35. Hallo Uhr Lieben,
    hier scheint ja nur noch wenig los zu sein. Schade. Naja, dennoch möchte ich meine Geschichte erzählen. Vor ca. 3 Jahren hatte ich eine sehr stressige Zeit bei meiner damaligen Arbeit. Ich war damals als Lehrerin frisch aus dem Stadium tätig. Zudem war es eine sehr schlimme Zeit MIT großen Enttäuschungen und ich wurde I'm Stuck gladden. Mir machte mein Job viel Spaß, war hoch motiviert und ich glaube, da lag das Problem. Zudem bin ich zu Diese Zeit mit meinem Freund zusammengezogen. Eines Tages, auf einer Schulfeier, es war sehr heiß, bekam ich eine Panikattacke. Ich dachte, ich verliere die Kontrolle über mich. Ich kannte Panikattacken aus meiner Jugend. Nach einiger Zeit beruhigte ich mich wieder und ich fuhr nach Hause. Ich vergaß den Vorfall schnell wieder. Doch dann kam immer häufiger das Gefühl der DR. Auch dieses Gefühl kannte ich aus meiner Jugend und ich bekam es mit der Angst zu tun. Ich wusste v.a. dass die DP nicht mehr weit ist. Und die kam auch. Ich wusste far nicht was los war. Anfangs dachte ich, ich bekomme ne Psychose. Nach einiger Zeit konnte ich nicht mehr Arbeiten.ich ging zum Arzt.Diagnostiziert wurde eine Erschöpfungsdepression. Aber irgendwie war ich gar nicht depressive. Das jam erst später. Mein Zustand verschlechterte sich und ich ging zu einer Psychotherapeutin. Diese schlug mir day Wort Trauma um die Ohren( Sie hat mich das erste Mal Gesehen). Das machte alles nur noch schlimmer und ich musste in die Klinik. Nach einiger Zeit ging es Mir besser und ich Werde entlassen. Die DR/DP war aber noch nicht Weg. Zu Hause war ich sehr unruhig. Konnte nicht mehr richtige schlafen. Daraufhin bekam ich Olanzapin ,Cipralex und später auch lamotrigin. Das hat Mir sehr geholfen. Hab far nicht mehr über die DP/DR no nachgedacht. Der einzige nachteil, ich nahm unwahrscheinlich zu. Ich ging wieder in die Klinik und settee Olanzapin ab. Es folgten schreckliche 6 Monate, an denn ich mich heute zu knabbern habe. Nun ist auch die DR aber ganz besonders die DP präsent, was mich sehr depressive macht. Schlimm Finde ich, dass ich meine Mutter nicht mehr richtig "erkenne". Die emotionale Verbundenheit ist nicht mehr so stark. Das macht mich fertig.möchte so gerne, dass alles so ist wie vorher. Bin in Psychotherapie.

    Viele Grüße
    Lala

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  36. Hallo Uhr Lieben,
    hier scheint ja nur noch wenig los zu sein. Schade. Naja, dennoch möchte ich meine Geschichte erzählen. Vor ca. 3 Jahren hatte ich eine sehr stressige Zeit bei meiner damaligen Arbeit. Ich war damals als Lehrerin frisch aus dem Stadium tätig. Zudem war es eine sehr schlimme Zeit MIT großen Enttäuschungen und ich wurde I'm Stuck gladden. Mir machte mein Job viel Spaß, war hoch motiviert und ich glaube, da lag das Problem. Zudem bin ich zu Diese Zeit mit meinem Freund zusammengezogen. Eines Tages, auf einer Schulfeier, es war sehr heiß, bekam ich eine Panikattacke. Ich dachte, ich verliere die Kontrolle über mich. Ich kannte Panikattacken aus meiner Jugend. Nach einiger Zeit beruhigte ich mich wieder und ich fuhr nach Hause. Ich vergaß den Vorfall schnell wieder. Doch dann kam immer häufiger das Gefühl der DR. Auch dieses Gefühl kannte ich aus meiner Jugend und ich bekam es mit der Angst zu tun. Ich wusste v.a. dass die DP nicht mehr weit ist. Und die kam auch. Ich wusste far nicht was los war. Anfangs dachte ich, ich bekomme ne Psychose. Nach einiger Zeit konnte ich nicht mehr Arbeiten.ich ging zum Arzt.Diagnostiziert wurde eine Erschöpfungsdepression. Aber irgendwie war ich gar nicht depressive. Das jam erst später. Mein Zustand verschlechterte sich und ich ging zu einer Psychotherapeutin. Diese schlug mir day Wort Trauma um die Ohren( Sie hat mich das erste Mal Gesehen). Das machte alles nur noch schlimmer und ich musste in die Klinik. Nach einiger Zeit ging es Mir besser und ich Werde entlassen. Die DR/DP war aber noch nicht Weg. Zu Hause war ich sehr unruhig. Konnte nicht mehr richtige schlafen. Daraufhin bekam ich Olanzapin ,Cipralex und später auch lamotrigin. Das hat Mir sehr geholfen. Hab far nicht mehr über die DP/DR no nachgedacht. Der einzige nachteil, ich nahm unwahrscheinlich zu. Ich ging wieder in die Klinik und settee Olanzapin ab. Es folgten schreckliche 6 Monate, an denn ich mich heute zu knabbern habe. Nun ist auch die DR aber ganz besonders die DP präsent, was mich sehr depressive macht. Schlimm Finde ich, dass ich meine Mutter nicht mehr richtig "erkenne". Die emotionale Verbundenheit ist nicht mehr so stark. Das macht mich fertig.möchte so gerne, dass alles so ist wie vorher. Bin in Psychotherapie.

    Viele Grüße
    Lala

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  37. Ist hier noch jemand in diesem Forum aktiv ? :)
    Gruß !

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  38. Ja aber nur noch aus Neugier und Dankbarkeit - nicht mehr wegen der Störung :-)

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